Täglich kümmere ich mich um die Gesundheit meiner Patienten und werde dabei auch mit den Problemen und alltäglichen Sorgen der Menschen konfrontiert. Oft ist zu spüren, dass die Menschen zu Recht mit der Situation in Thüringen (nach 18 Jahren CDU-Regierung) unzufrieden sind.
Viele haben Angst vor drohenden, nicht zu bewältigenden Belastungen, die durch Ereignisse wie die aktuelle Finanzkrise nur noch angefacht werden. Sie haben daher nachvollziehbar nur noch wenig Vertrauen in die aktuelle Politik und unseren Sozialstaat.
Das müssen wir ändern! Die Zukunft ist für uns alle da. Es muss gelingen wieder mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und für jeden Einzelnen da zu sein. Als kleines aber innovatives Bundesland müssen wir mutig neue Wege gehen und unsere Landeshauptstadt muß dabei eine Vorreiterrolle übernehmen. Mehr Bildung, krisenfeste Wirtschaftszweige, eine qualifizierte Gesundheitsversorgung ohne Zusatzkosten, lebendige Kunst und Kultur - das sind die Hauptthemen, die mir für meine Heimatstadt wichtig sind.
1. Wir müssen den wirtschaftlichen Umbruch bewältigen.
Wir erleben momentan einen tiefgreifenden Strukturwandel hin zur Wissensgesellschaft.
Es ist deshalb erforderlich mehr Finanzmittel nicht nur in die allgemeine Grundbildung, sondern auch in die Aus- Fort- und Weiterbildung aller Bürger unserer Stadt unabhängig von ihrem sozialen Status zu investieren.
Nur dann sind nicht nur Arbeitsplätze sondern auch ein guter Verdienst gesichert!
2. Die Gesellschaft wird älter.
Wir werden alle älter und haben vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung alle Bereiche unseres gesellschaftlichen Lebens den Gegebenheiten einer „älteren“ Gesellschaft anzupassen, um sie als Chance zu verstehen.
So gilt es auch unsere „jungen Alten“ aktiv in gesellschaftliche Aufgaben einzubinden!
3. Wir brauchen die Bürgerversicherung.
Wir müssen zusätzlich Schwerpunkte zur Sicherung einer optimalen medizinischen Versorgung sowie der Förderung von Gesundheitsprävention insbesondere bei der Erziehung unserer Kinder setzen.