Antworten von der Stadtverwaltung sind gefordert, nicht Spekulationen

Stadtrat


Denny Möller

SPD-Stadtrat und Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses Denny Möller: „Ich bin entsetzt über die verantwortungslosen Aussagen aus dem Rathaus.“ - Der Vorsitzenden des Erfurter Jugendhilfeausschusses, SPD-Stadtrat Denny Möller, zeigt sich entsetzt über die undifferenzierte Darstellung in der Thüringer Allgemeinen vom 6. November 2018, wonach eine anonyme „Quelle“ aus dem Erfurter Rathaus vor allem den Zuzug Geflüchteter aus dem Thüringer Umland als Problemfaktor für fehlende Platzkapazitäten ausmacht.

„Es ist nicht nachvollziehbar, in welch unverantwortlicher Weise und bar jeglicher Grundlage über Gründe für einen Platzengpass spekuliert wird.“, so SPD-Stadtrat Denny Möller, der direkt anfügt:

„Statt über irgendwelche Schuldigen auf den Fluren des Erfurter Rathaus zu spekulieren, wäre es besser endlich den zuständigen Jugendhilfeausschuss mit den nötigen Zahlen und Fakten über die aktuelle Situation bei den Kita Plätzen zu informieren und Antworten zu geben.“

Die SPD-Stadtratsfraktion fordert bereits seit einiger Zeit einen groß angelegten Kita-Gipfel, um gemeinsam mit allen entscheidenden Akteuren, dem Freistaat Thüringen, den freien Trägern, dem STEB-Erfurt und dem Jugendhilfeausschuss ins Gespräch zu kommen und Lösungswege, sowohl kurzfristige, wie auch mittel- und langfristige, zu skizzieren. Ein Baustein wäre nach Ansicht des Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses intensive Verhandlungen um eine Verlängerung der noch gültigen Allgemeinverfügung.

„Ich verlange, dass das Thema Kita zu Chefsache erklärt wird, um auch nach dem Ausscheiden von Frau Thierbach den nötigen Druck entfalten zu können“, so Denny Möller weiter.

„Alle Kinder ab dem 1. Lebensjahr in unserer Stadt haben ein Recht auf ein hervorragendes Bildungs- und Betreuungsangebot, dem müssen wir in Partnerschaft mit den freien Trägern weiterhin gerecht werden. Dazu müssen wir weitere Plätze schaffen und bauen, bauen, bauen, das wissen wir seit 2014. Schuldzuweisungen und Scheindebatten lenken von dieser Aufgabe nur ab, das hilft weder den Kindern, noch den Eltern, noch den engagierten Erzieherinnen, Erziehern und Tagesmüttern.“ so Möller abschließend.

Denny Möller, SPD-Fraktion, Vorsitzender Jugendhilfeausschuss

 

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