Öffentliche Sicherheit: SPD-Stadtratsfraktion nimmt ganz Erfurt in den Blick

Freiheit & Sicherheit


Wolfgang Metz

Die SPD-Stadtratsfraktion kritisiert die Einengung der Diskussion um die öffentliche Sicherheit auf den Anger.
„Der Anger ist einer der Schwerpunkte, die wir bei der Debatte um die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Erfurt im Blick haben. Dabei dürfen wir aber auch nicht die anderen Stadt- und Ortsteile aus den Augen verlieren, da es sonst nur zu einem Verdrängungs- und Verlagerungsprozess in andere Orte in Erfurt kommen würde“, erklärt Wolfgang Metz, SPD-Stadtrat und Mitglied im Ausschuss für öffentliche Ordnung, Sicherheit und Ortsteile.

Im Ergebnis einer intensiven Befassung mit dem Thema hat sich die Fraktion bei ihrer letzten Sitzung auf einen Antrag zur nächsten Stadtratssitzung im September verständigt. Ein Teil des differenzierten Antrages ist es, das persönliche Sicherheitsempfinden der Erfurterinnen und Erfurter in allen Stadt- und Ortsteilen zu erheben und mit den vor Ort begangenen Rechtsverstößen zu vergleichen.

„Gefühlte Wahrheiten und objektive Straftatbestände stehen nicht immer im Einklang. Dennoch haben die Menschen ein Anrecht, sich vor Ort sicher zu fühlen. Wir müssen diese Diskrepanz aber kennen, um die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Unabhängig davon fordern wir eine stärkere Präsenz von Polizei und Ordnungskräften“, so Wolfgang Metz weiter.

 

Darüber hinaus wird sich die SPD-Stadtratsfraktion weiter für einen Ausbau der präventiven Maßnahmen einsetzen. Dazu zählen die Verstärkung von Streetworkprojekten sowie die Überprüfung von Beleuchtung und Sauberkeit an markanten Treffpunkten in der Innenstadt.

„Ein erfolgreicher Ansatz zeichnet sich dadurch aus, dass er Regelverstöße verhindert. Der Eingriff von Ordnungsamt oder Polizei sollte möglichst selten erforderlich sein“, erläutert Wolfgang Metz abschließend.

 

Wolfgang Metz

SPD-Stadtrat und

Mitglied im Ausschuss

für öffentliche Ordnung, Sicherheit und Ortsteile

 

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