Streik in kommunalen Kindertageseinrichtungen

Arbeit & Wirtschaft

SPD-Stadtratsfraktion unterstützt Forderung der Erzieher nach Aufwertung ihres Berufes - Die SPD-Stadtratsfraktion erklärt ihre volle politische Unterstützung für die Forderungen der Erzieher_innen und Sozialarbeiter_innen in den kommunalen Kindertageseinrichtungen.

„Die Erzieherinnen und Erzieher in den kommunalen Einrichtungen streiken nicht einfach nur für ein paar Prozent mehr Lohn, sondern für die deutliche Aufwertung der Erziehungsberufe“ so der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende und ver.di-Bezirksvorsitzende Denny Möller.

Die SPD-Fraktion erhofft sich durch diesen Arbeitskampf ein deutliches und deutschlandweites Signal für die Verbesserung der Arbeit in der frühkindlichen Bildung.

„Die in den Einrichtungen täglich geleistet Arbeit verdient auch eine entsprechende Vergütung. Die Betreuung in den Kitas ist mehr als bloßes Beaufsichtigen von Kindern und diese gesellschaftliche Akzeptanz fordern die Angestellten jetzt berechtigt ein.“ so Denny Möller und fügt an: „Und das verdient unsere uneingeschränkte Solidarität.“

Nichts desto trotz ist sich die SPD-Stadtratsfraktion bewusst, dass sich die finanzielle Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe auf die kommunalen Haushalte auswirken wird. Hier fordert die SPD vor allem von Bund und Ländern ein stärkeres Engagement und eine deutlich verbesserte Finanzausstattung der Kommunen.

„Bund und Länder sind gefordert endlich mehr Verantwortung für die frühkindliche Bildung zu übernehmen und sie der schulischen Ausbildung gleich zu setzen. Wir brauchen mehr Geld im System Kita.“ so Denny Möller abschließend.

Denny Möller, SPD-Fraktion, Stellv. Fraktionsvorsitzender, Vorsitzender Jugendhilfeausschuss

 

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